Arbeitstitel: „Im Spiegel einer fetten Karriere“

ACR – aktuelles Manuskript

Arbeitstitel:
 „Im Spiegel einer fetten Karriere“

Das Leben einer suchtkranken Frau wird detailgenau beschrieben.

Die Autorin gibt der monströs übergewichtigen Felicitas  k e i n e  Gelegenheit, ihr Dasein zu beklagen.

Sie sucht keine Entschuldigungen  für deren Zustand, sondern schildert ungeschminkt wie Ludger, ihr Ehemann und Eric, ihr Sohn, erleben, dass Ehefrau und Mutter sich langsam aber sicher –  zu Tode zu fressen scheint.

Unwissend oder unüberlegt oder

aus Sorge um den Verlust von  Gewohnheiten (???)

auf jeden Fall  aber unbedacht –

folgen sie der These –   jedes Pfund der Felizitas zu lieben.

Somit wird das Leben einer unglaublich fetten Frau aus dem Blickwinkel  ihrer Familie erzählt und wohl dadurch wesentlich klarer und schmerzhafter.

Im Spiegel der Gesellschaft, vertreten durch Begegnungen im Alltag, wird aufgezeigt, wie tief die Erschütterung bei Betroffenen und Beobachtern ist – wie ratlos beide Seiten aufeinander zugehen und sich gleichermaßen voneinander entfernen.

Das spöttisch lachende Publikum wird „ins Boot“ geholt, findet Verständnis, wird demnach in keinem Fall missioniert, sondern darf sich schweigend selbst beobachten.

Die Macht der Gewohnheit, die Peinlichkeit der Banalitäten, die Verkennung der einst von Liebe getragenen Verbindung, der Zerfall der Persönlichkeiten (und noch viel mehr), werden als Gesamtprozess unter die Lupe genommen und zeitweilige Sieger und Verlierer nüchtern und ohne Vorwurf betrachtet.

„Niemand kann für einen anderen etwas tun, wozu er für sich selbst nicht in der Lage ist, werden alle Beteiligten erkennen müssen“ …

… ist das Resümee …

und für einige wird es vielleicht zu spät sein ……

Oder????????

 

Die Idee zu dem Roman ist etwa 10 Jahre alt.

Die Autorin erlaubt sich eine direkte Sprache, sie nennt die Dinge beim Namen, schönt nichts und geht – absichtlich – in ihrer Wortwahl – über ein scheinbares Mass der Zumutbarkeit hinaus.

Dabei ergreift sie keine Partei, be- und verurteilt nicht, sondern erzählt lediglich eine Geschichte aus dem Alltag.

 

Sie hat sich selbst das Recht dazu gegeben!

Sie berichtet über sich!

   (Es gibt vieler Art Suchterkrankungen – im Erleben sind sie wahrscheinlich austauschbar)

 

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