Drittens. Erleben des Glaubens.

 Es folgen Abend, Nacht, Morgen, Tag…

Ich erlebe Glauben und glaube das Erlebte, habe nie ein Geheimnis um meine Einstellung gemacht, werde nicht in Gespräche verwickelt, die letztendlich auf das: „Na siehste” hinführen sollen.

Es fühlt sich wie Mitleben an, wie ganz frei dabei sein dürfen. Es gibt keine besonderen Regeln. Ist das Ihr „Geheimrezept”? Leuchtet sie deshalb so von innen heraus? Sich und anderen nichts vormachen. „Sei wie Du bist”, hat sie meine Überlegung, ob ich wohl doch ein wenig zu bunt für diesen Anlass sein könnte, unterbrochen und schmunzelnd registriert, mit wie vielen Lockenwickeln ich meine Haare „krummbiegen” muss, um die Frisur hinzukriegen. Ihr Lachen klingt wie Glocken. Ich bin umgeben von Freude, inmitten viel zu vieler Arbeit. Ihr Terminkalender ist voll. Ich ahne nur, wie viele Kilometer sie durchs Land fährt und habe vergessen zu fragen, ob sie überhaupt weiss, wie viele Zuhörer sie jährlich hat.

Sie sehen, hören zu wollen, füllt Säle und Sr. Teresa freut sich nicht über die Menge, sondern über jeden Einzelnen. 

@Sr. Teresa ... sie füllt Säle
@Sr. Teresa … sie füllt Säle

   Ihre Art zu helfen ist mir aufgefallen. Wer immer Hilfe bedarf, sie ist da. Ich empfinde, wie sie Hilfe bietet, anders, nicht nur als Gaben reichen und Unterstützung gewähren. Sie redet nicht, sie sagt was. Helfen ist ihr Freude, sie hilft so froh wie sie singt. Und doch! Wohl gibt sie gerne und sofort Fische gegen den ersten, gegen den zweiten und sicherlich auch gegen den dritten Hunger. Auf jeden Fall aber verpackt sie die in der  Gebrauchsanweisung für die Angel. (Mit der Hilfe von Konfuzius beschrieben) Sr. Teresa sammelt keine „Schäfchen” ein, sie bringt Menschen auf den Weg.

@Sr. Teresa ... Die Drei

@Sr. Teresa … Die Drei

 

Ihr zur Seite, in ihrer „Kleinen Kommunität der Geschwister Jesu“ , Pfarrer Franz und Sr. Claudia. Die Drei erinnern mich an die drei Musketiere, einer für alle, alle für einen. Sie zu erleben ist mir stets Vergnügen. Über allem steht ihr Glaube an die Allmacht Gottes, in seinem Namen leben sie. Freudvoll normal wie frohe Menschen eben sind.

So erfahre ich ihren Glauben und es scheint mir gar nicht wichtig, ob es den lieben Gott gibt oder nicht, solange es Menschen gibt, wie sie.   

Noch eine kleine Köstlichkeit: Ich erinnere mich nicht mehr an den Tag, jedenfalls hat mir Sr. Teresa erzählt, es sei ein Anruf gekommen, sie solle geehrt werden und vor Aufregung habe sie sogar ihre Postleitzahl vergessen. Nachdem die Formalität dann doch geklärt, der Telefonhörer längst wieder aufgelegt war, hat sie nicht mehr genau gewusst, ob sie richtig zugehört habe. Nachdem sich alles bestätigt hatte, konnte sie es nicht fassen und nachdem sie das musste (das Fassen), hat sie den ganzen Resttag vor Rührung geweint.

@ Sr. Teresa

@ Sr. Teresa

@Sr. Teresa

@Sr. Teresa

Inzwischen hat Sr. Teresa die Ehrung erhalten. Auf Vorschlag des Bayrischen Ministerpräsidenten wurde ihr vom Bundespräsidenten Joachim Gauck die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. 

Meine allerliebste Lieblingsnonne, ich freue mich mit Dir

u n d

wie bei jeder Gelegenheit

... kann`s nicht lassen ... hier die üblichen Bohnen

… kann`s nicht lassen … hier die üblichen Bohnen

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