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ACR Kommentar zu:

auf SteglitzMind – „Statt Schriftsteller ist man Schreibmaschine- zwei Autoren berichten“

Angela Charlotte Reichel
13. Februar 2013 um 16:33

Durch den Artikel über die „geschlagenen Kinder“ bin ich auf diesen Blog gekommen. Seitdem lese ich und finde viele Zusammenhänge- im Sinne von- es berührt, betrifft, geht (auch) mich etwas an. (Geht mich auch etwas an- trifft ebenso zu.)

Es ist – wie wenn ich die Wehrbrücke meiner Burg herunterlasse und erstmals ins Freie gehe … nach langer Zeit.

„Selbst schuld“, brummt meine innere Stimme, während ich kopfnickend: ‘Siehste! ‘ denke und weiterlese und weiter lese. Da wird ausgesprochen/aufgeschrieben was ich schon lange vermute, denke, fühle und mich nicht traue zu sagen.

Zwei Gründe für meine Zurückhaltung: Ich habe gedacht, ich bin zu unbekannt für eine Stimme und ganz nebenbei macht der „Markt der Etablierten“ (auf mich) pausenlos den Eindruck, unter ihm sei der Weisheit und des Erfolges Schatz bereits verteilt.

Nun finde ich hier zwar wieder zwei etablierte Schriftsteller(Innen), dass sie sich allerdings anonym halten, macht mir Mut.

Wenn also einen Namen haben, die „Stimme nimmt“ bin ich regelrecht beschenkt mit meiner Stimme „ohne Namen“.

Also sag‘ ich was!

Und damit beginnt es schwierig zu werden. Ich mag die „Verkaufsgeschichten“ nicht. Ich mag nicht diese Reißer: „Am eigenen Leib gespürt und nun der Welt mit auf den Weg gegeben!“

Und- weil ich sie nicht mag, scheue ich sie und prüfe in sensiblen Zeiten sogar jede meiner Zeilen, ob sich da irgendwo etwas hinter der Formulierung verbergen könnte, „was auszusehen schiene“ wie eine versteckte Werbemasche.

Dabei will ich nur Bücher schreiben.
Ganz stimmt das nicht. Ich will Romane schreiben.
Und auch das trifft es nicht, denn ich will immer besser werden. Ich will Literatur machen, anspruchsvoll und die Sprache als Instrument für: Leben beschreiben … Lebensbilder malen …

Wieso? Soweit ich zurückdenken kann… ich will schon immer Bücher schreiben … schon immer.

Die dunkelsten Stunden meiner Kindheit habe ich auch deshalb überlebt, weil ich nachts unter der Bettdecke heimlich gelesen habe. Es gab nicht viele Kinderbücher, ich habe Erwachsenenbücher aus dem Regal meiner Eltern stibitzt und Hauptmann, Seghers, Mann und andere gelesen. Und mir kleinem Mädchen haben diese Bücher die Hoffnung mit ins Leben gegeben: „Manchmal ist es ganz schwer zu leben, aber es gibt auch gute Erwachsene; und es gibt sogar mutige Erwachsene; und es gibt zusätzlich auch gute und weise Erwachsene, und die, die das aufschreiben können, nützen der ganzen Welt.“

Und weil eben so ein kleines Kind nichts anderes hat als sich selbst, habe ich mir vorgenommen: „Wenn ich mal groß bin, schreibe ich auch solche Bücher.“ Ja, ich hatte schon als Kind eine recht erwachsene Sprache. Ich weiss nicht, ob es gut oder weniger gut ist, wenn ein Kind sich neue Worte selbst erklärt. Mir hat das nicht geschadet. Lesen prägt- es bildet nicht nur.

Nun wäre es ein Leichtes gewesen, Feder und Papier und losgelegt, sobald das Alter dafür erreicht gewesen ist.
Gehindert hat mich nicht nur meine Mutter, die in der Tatsache, mich zur Welt gebracht zu haben, das Recht an meinem Leben behauptete. Nein, intuitiv hatte ich wohl auch der Realität in der DDR zu leben, allerhand zugeordnet. Ich hätte es vielleicht zu einem anerkannten FDJ- Schreiber bringen können, aber was ich damals wollte und gekonnt hätte, kam im Sozialismus offiziell gar nicht vor. (Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen- ich bin kein Freiheitsheld gewesen, ich wollte nur schreiben, wie ich will.)

Schreiben. Es ist wie atmen können, wie fliegen, wie weinen, schreien, wie leben, sterben, wachsen, schmelzen, auferstehen, wie … alles was mich ausmacht. Demnach habe ich viele Jahre nur für die Schublade geschrieben.
Anfänglich heimlich. Meine Mutter suchte nach meinen Machwerken, zerriss sie … und mich. Sie hatte nichts gegen Schreiben, sie wollte nur nicht, dass ich es kann. Beinahe meine ich, sogar das Talent von ihr geerbt zu haben. Die Kämpfe, etwas zu nutzen oder zu verbannen, was aus oder von ihr kommt, habe ich hinter mir.

In meinen besten Jahren, also in denen die allgemein so genannt werden, kam die Wende. Die Mauer fiel und ich hatte gedacht, nun kommt meine Zeit, ich werde beginnen zu schreiben, ernsthaft zu schreiben. Da kamen – fast über Nacht- die „Wendebücher“.

Diese: „Mir sind 40 Jahre meines Lebens gestohlen worden“ Geschichten habe ich nicht erzählen wollen, zumal es dafür ausreichend viele „35Jährige“ gegeben hat. Jedoch waren die Verlage zu dieser Zeit darauf geeicht, endlich die Ostdeutschen ins Bild zu bekommen. Das wollten damals alle lesen oder es sollten damals alle lesen. Was weiss ich, wie diese Politik gemacht wird. Egal. Wenn wir aus dem Osten was ganz gut können, ist es warten und improvisieren.

Also warten; ich wartete auf „meine Zeit“.

Mit Mitte 50, an einem Donnerstagmorgen gegen 3 Uhr habe ich den ersten Satz meines ersten Romans geschrieben. Ich konnte nicht mehr warten, in mir brannte alles was geschrieben werden musste, wollte, sollte, konnte, durfte …

Durfte? Hach! Ich bestimme was ich schreibe! Punkt!

Den Fortgang dessen habe ich in meinem Blog unter: „Kommen Sie hierher! Kommen Sie ran! Hier bekommen Sie´s billiger als nebenan.“ (1. und 2. Teil) angerissen. Dazu habe ich mich entschlossen, nachdem viele meiner Facebookfreunde mir zu meinem Gedichtband gratuliert und versichert hatten, sie laden es sich auf jeden Fall herunter, sobald ich eine Kostenlosaktion mache. Ich solle sie nachher nur unbedingt ankündigen.

Gleichzeitig habe ich sofort so etwas wie schlechtes Gewissen entwickelt- was kümmert es die Welt, wie ich mich fühle, wenn fast jeder denkt, es gibt mich kostenlos? Bei der aktuellen Werbung im TV kann ich ja noch froh sein, nicht unter „schön billig“ eingestuft zu werden. Sollte ich nicht lieber in meiner „Burg“ bleiben und machen, was ich wirklich will- schreiben.

Und doch, immer mal wieder piekt es mich an. Es trifft mich, wenn wir Autoren – also viele von uns- wie Deppen in der Verlags- und Self Publishing Landschaft behandelt werden.

Erst vor ein paar Tagen hat mir in praxi der Administrator eines Forums erklärt, ich möge mich vom Acker machen und könne gerne wiederkommen, sofern mich ein namhafter Autorenverlag veröffentlicht, schließlich wäre dies allein die Garantie für Qualität.

Jene, auf enorm hohem Rosse reitende, Dame (die gendertechnisch einwandfreie weibliche Bezeichnung für Admin kenne ich nicht und die, von der ich annehme, sie stimmt, klingt albern), hat das zwar konzilianter geschrieben, die Tonlage ist unverschämt hochtrabend gewesen.

Abgesehen davon, bin ich nur in diesem o.gen. Forum gelandet, weil mir Google eine Rezension angezeigt hat, die dort liegt und ich mich, ein bissel kindlich, gefreut habe und sie »in echt« sehen wollte.

Den Tenor der Allgemeinheit vertritt dieser Fachmann (oder nennt sich das Fachfrau?) jedoch ganz deutlich. Scharfer Wind, sogar aus den eigenen »selbst auch durchgeblasenen« Reihen, herrscht überall. Manches mutet wie der Versuch an, jeden vom Tellerrand zu jagen.

Diese Hatz lenkt mich von dem ab, was ich will und so zähle ich gern zu den Einzelgängern, die sich dem Becken der hohen Wellen, nur selten nähern.

Meist bin ich stabil. Es ficht mich nicht an. Meinen Gewinn fahre ich durchs Schreiben ein. Da ist Quelle meiner Lust am Leben. Zugegeben das Gelesenwerden ist das Salz in der Suppe, alles andere eher das im Kaffee.

Was mich wundert? Wieso sich diese Zuschussverlage noch halten.
Was bieten sie heute Unersetzbares? Was können oder könnten wirklich nur sie? Was machen sie nicht, wofür sie sich aber bezahlen lassen?
Was ist so unersetzlich bemerkenswert an einem sogenannten namhaften Verlag? Ich muss jetzt einfach mal aussprechen, wie sehr mich erschüttert, dass sich die Häupter des Suhrkamp öffentlich versuchen gegen selbst errichtete Mauern zu schlagen.

Und bitte sage mir doch mal jemand, welcher Lektor heutzutage noch das ist, was – von mir aus altmodisch und althergebracht- aber eben wirklich fruchtbar ist? Niemand kann sich mehr um einen Autor kümmern, damit dessen Muse sich nicht abwende. Wie auch, die Butter fürs Brötchen und sei es noch so klein, will bezahlt sein.

Ergo: Das Wesentliche muss ohnehin vom Autor geleistet werden. Auf sich aufpassen. Bewahren, was er wirklich will. Sich vervollkommnen. Bin ich weltfremd, wenn ich denke, es muss mir beim Schreiben gut gehen, damit – was ich schreibe – gut ist?

Bestimmt wirklich Geld was wie wann geschrieben wird?
Ich kenne die Antwort- aber bitte, ich will das nicht wissen!

Mit dem Wissen soll ich erfolgreich das machen, was mich von keinem Unternehmer abhebt, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung fürs eigene Produkt? Irgendwie kann ich das nicht.

Ich will es auch nicht, denn ich habe keine Chance. Und ich habe sie nicht, weil das Vorurteil der Unfähigkeit auf mir lastet, solange mich kein Verlag druckt.

Ist es nur Mundpropaganda oder nehmen Rezensenten tatsächlich Self Publisher „nicht in die Hand“? Ist es nur der Anflug eines arroganten Scheins oder lesen Journalisten wirklich keine entsprechenden Hinweise auf Neuveröffentlichungen von „namenlosen Alleinproduzenten“?

Ich bin nach meinem Ausflug in den Schein der Verlagswelt von ihr geheilt- oder abgestoßen, jedenfalls habe ich mich weder bei Rezensenten noch Journalisten in die Reihe geschummelt.

„Wer ohne mich lebt, lebt mit Verlust“, lache ich so manchem Tag ins Gesicht.

Es stellt sich (mir) an den restlichen Tagen die Frage, auf welche Weise unterscheiden wir uns – die, in einem renommierten Autorenverlag unter Vertrag stehenden Autoren, bei einem BoD, bei einem Fair, bei einem eBook, Self Publishing – generell?

Ich möchte wirklich nicht unbelehrbar gelten, deshalb behaupte ich nicht, sondern stelle anheim, es gibt keinen Unterschied. Unsere Werke müssen wir alle selber an die Leser bringen, ausgenommen jene, die in allerhand TV Formaten tummeln oder einen solch` überzeugend leistungsstarken Namen haben, dass sie auf Vorbestellungslisten und in Werbekonsolen feste Plätze generieren.

Die Vermutung, renommierte Verlage schürften nun im Wildpark der Selbstverleger nach güldenem Einzelglanz, wird von Ereignissen, wie in der eBook Plagiatswelt erlebt, nicht unbedingt unterstützt.

Mir scheint eher, da stünden einige am Ufer und warteten auf nützliches Treibgut, welches nur noch herausgefischt und ins bereits vorhandene Boot gehoben werden muss.

Was also bitteschön, frage ich mich gelegentlich, macht die Überheblichkeit des Marktes aus, die den Autoren der renommierten Verlage mehr Können bescheinigen als so manchem Self Publisher?

Folgende Antworten kenne ich:

1. Finanzielle Sicherheit
2. Lektorat
3. Covererstellung

Diese Punkte sind für mich nicht relevant. Finanzielle Sicherheit haben die wenigsten Autoren durchs Schreiben, und ich bin nicht auf ein „Schreibeinkommen“ angewiesen. Einem Lektorat werde ich mein ganzes Leben lang nie wieder vertrauen und mein Cover mache ich sowieso immer selber.

(ACR)

Wenig später folgte im gleichen Blog (SteglitzMind) dieser Artikel

Wir sind Schreibsklaven! Oder: Die Seele und das Herz bitte an der Garderobe abgeben – auf der Bühne spielen die Verkaufszahlen

ACR Kommentar:

acrprivat
30. März 2013 um 19:13

Zuerst- ich finde es gut, dass Du den Blogpost gefunden und ihm Deine Erfahrungen beigefügt hast.

Ich habe auch lange überlegt, ob ich meinem vorigen Kommentar etwas hinzufügen will. Mein erster Eindruck: „ … ist ja furchtbar!“
Der Blick auf die Zeit der Veröffentlichung.
Früh um 3 Uhr!
Beinahe hätte mich allein die Tatsache, dass sich jemand zu dieser nächtlichen Stunde sein Leid von der Seele schreibt, zu einer ganz spontanen Reaktion gegen 6 Uhr gebracht. (ich bin Frühaufsteher)

Dann aber: Morgenausguck auf den Balaton, frische Tasse Kaffee, leise Musik und in aller Ruhe nochmal den gesamten Strang gelesen. Das Gelesene ein bissel wirken lassen – und siehe da- alte Fragen tauchen wieder auf, die ich längst unter:
„Ist nicht Dein Leben, charlotte, jeder Mensch kann sich wimpernschlagrhythmusweise neu entscheiden“ abgehakt hatte. Meine Eindruck: „Wer grosse Taschen umhängt, lässt sie auch gerne füllen, im Zweifel übernimmt er das selbst“, bestätigt sich wiedermal.

Beiläufig fällt mir auf, die proklamierten „Schreiber“-Jahre der B-Autorin, der X- Autorin und Deine, umfassen mehrere Jahrzehnte. Wir reden hier in Summe über mindestens 60 Jahre L e b e n s z e i t.

Wenn das Resultat dann aussieht wie beschrieben, ist das nicht unabwendbares Unglück – sondern entspricht ganz und gar einer Lebenwegwerfkultur, die jeder, der dafür zur Verfügung steht, auch noch mit seinen Lebensjahren sponsert. Und das mit offensichtlich ansteigend-eifriger Begeisterung. Freiwillig.

Warum sich fast jeder so ein Geschick wünscht und so lange es überhaupt geht, darin aushalten w i l l, lässt sich auf den ersten Blick nicht begreifen. Die lauernde Warteschlange der von Dir genannten Nachrücker macht den Wahnsinn unverkennbar.

Selbst im Hungern scheint sich da gegenseitig keiner die Ödeme zu gönnen.

Und bitte, ich verstehe Dein Ansinnen, jedoch: Der „Aufruf zum Streik“ ist aus dem Keller relativ leicht.
Die Frage ist, ob Du Dich an die vorderste Front begeben würdest, hättest du gerade einen Lauf wie z.B. die „Harry Potter Mutter“ zu ihren besten Zeiten. Wobei so ein Verhalten selbst bei ihr ein klarer Vertragsbruch gewesen wäre. Unterschrieben bedeutet unterschrieben, da gibt es kein Zurück auf blütenblätterbestreuten Pfaden.

Wenn aber am Tisch hungern eindeutig weniger bietet als im Stehen essen, warum sich an einem klapprigen Schemel festkrallen?

Schreiben ist Freiheit. Dazu braucht`s freien Kopp, freie Hände, Papier und Stift. Wenn`s also wirklich nur darum ginge …

Auch wenn sie es uns gerne glauben machen möchten, nicht die Verlage bestimmen unseren Wert, sondern jeder von uns seinen eigenen.

Solange wir gegenseitig darauf schielen, ob jemand ein Verlagsautor ist oder nur ein popliger Allesselbermacher, so lange klemmen Menschen sich aus freien Stücken ins Gebälk der Pflichtschreiber, deren Lohn einzig darin besteht- den Button Verlagsautor am Revers kleben zu haben und über die anderen hinweglächeln zu können.

Und vom Hochmut derer, die einen SP „niemals in die Hand nehmen“ würden, könnte halb Europa beleuchtet werden. Mindestens.

Bevor ich _darauf_ eingehe, muss ich folgendes noch loswerden:

Kann sein, ich bin einfach nur stolz, mag sein, ich bin altmodisch, ist auch möglich, ich habe irgendwann das Gedicht vom lieber aufrecht Sterben als kniend Verelenden in einer besonders nachtragenden Gehirnwindung gespeichert…

Von alledem hat mich eines am allermeisten getroffen:
Dein virtuelles Synonym.

D.E.N.N.
Ein Agent, egal welchen Geschlechts, hat einen klar formulierten Dienstleistungsvertrag. Er soll für ein Manuskript den geeigneten Verlag finden und die entsprechenden Verträge schließen. Damit bekommt der- nun Verlagsautor- den, offensichtlich einem Ritterschlag gleichenden „Verlagsschlag“, der ihm auf dem Markt die Aura des anerkannten Autors verleiht.

Jener Agent verdient, so habe ich mir sagen lassen, an jedem Euro des Autors siebeneinhalb bis fünfzehn Cent – mindestens. Damit ist genau dieser Agent, und es ist immer noch egal, welchen Geschlechts, ebenso wie der Verlag, an der möglichst besten Vermarktung seines Autors interessiert. Es mag ihm also, schon wegen der eigenen Brötchengröße, nicht wichtig sein, ob jener Autor nun weinend oder lachend schreibt, es sei denn, des Agenten Brötchen lägen nahe der Autorentränen.

Soweit, so nicht moralisch, aber scheinbar unausweichlich.

Dass ein Agent allerdings seinen eigenen Autor als Schreibsklaven bezeichnet und das von dem Autor auch noch als treffend empfunden wird, lässt mich schlichtweg zweifeln, ob bei aller Selbstaufgabe die Eigenwahrnehmung eines verlagschlaggeritterten Autors nicht mit über Bord geht. Eine Scheinsolidarität mit dem Agenten, der vom Verkauf von 100.000 Büchern wesentlich besser lebt als von 1.000, macht mich fassungslos.

Mal abgesehen, dass ein Agent, der mich vom freien Geist zum Sklaven machen hilft, ebenso wie ein Verlag sowieso nicht in mein Haus käme, schickte ich jeden für sich nach dieser Äußerung so schnell aus demselben , dass niemand Zeit hätte, seine Tasche noch selbst zu packen. Diesen Dienst übernähme ich kostenbefreiend für ihn.

Was ich zu Verlagen und Autoren und über sie, von ihnen, wegen ihnen und andere noch zu sagen habe – später- vielleicht erst nach Ostern-, ich will jetzt nicht mehr als die paar Minuten hergeben.

(ACR)

und später hinzugefügt:

ACR Angela Charlotte Reichel
31. März 2013 um 16:35

Habe zum Thema noch etwas in meinem Blog gepostet- es wäre hier als Kommentar zu lang geworden.

Verlage: Heiligenschein oder Gallenstein, lieber Autor, es ist Deine Entscheidung

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