Von Mammutjagd bis Pfauenfeder …

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… habe heute einen Artikel zu einem meiner bevorzugten Themen gefunden und kommentiert:

Denkzeiten.com
Juni 4, 2013 von cosima1973

Pfauen und andere Tierchen.
Sieht man das männliche Pfauentier mit stolz geschwellter Brust daher schreiten, den Schweif in bunter Farbenpracht gespreizt, förmlich schreiend nach Bewunderung, nimmt sich das eher blasse, kleine Weibchen daneben sehr unscheinbar aus. —> weiterlesen

mein Kommentar dazu:
ACR | Juni 5, 2013 um 7:40 vormittags

Entwicklung endet nie, egal ob sie schnell oder langsam fortschreitet. Es ist nur die Frage, wohin sie führt.

Nachdem die Frau nicht mehr sein will, was die Natur ihr   a n g e b l i c h   ins federkurze farblosgraue Kleid gewebt hat, darf der Mann auch nicht mehr sein, was er genetisch in die Wiege gelegt bekommen hat?

Ich verstehe diese Mann-Frau- Gender -Dinger wirklich nicht, wenn sie übertrieben werden.
Längst geht es doch nicht mehr um Recht auf Bildung oder Selbstbestimmen der Frisur.

Mammut-BlogDie Position des Mannes in der Familie, Gemeinschaft, Gesellschaft ist eine über Jahrtausende gewachsene. Immerhin ist er es gewesen, der die Mammuts erlegt hat. Mit Lanzen und Mut und List. Unter Lebensgefahr.
Die Ernährung der Familie, Gemeinschaft ist existentiell gewesen. Damit auch die Fortpflanzung. Konnte statt ihm niemand für seine Sippe jagen, gab´s kein Sozialamt. Und während er gejagt hat, musste jemand das Mammut verarbeiten.

Zu dieser Zeit, und daran sind die heute lebenden Männer nun wirklich nicht schuld, schnappte ein Mann ein Weib am Schopf, zog es in seine Höhle, zeigte auf Felle, Feuer und Mammutstücke und sie wusste Bescheid.
Da gab´s keine Debatten um den richtigen Platz fürs Feuer. Es wurde nicht über neue Höhlenanstriche diskutiert und das nächste Nagelstudio lag so viele Jahrhunderte um die Ecke, da hat sie es zu Fuß eh nicht hingeschafft. Es wurde nicht aufgemuckt, wenn das Rauchzeichen der Nachbargemeinschaft zur Jagd gerufen hat. Quatschen oder Leben ist die Devise gewesen.

Für die Erhaltung der Grundlagen des Lebens der gesamten Gemeinschaft wurde der Mann gefeiert, geschmückt und durfte ein Zeichen oder/und einen besonderen Namen tragen. »Ao, der Mammutjäger« Heute wird das Motivation genannt und gilt als wesentlicher Antrieb des Lebens.

Zeitsprung.

So wie die Frau erstmal erkennen musste, wie wichtig Bildung für sie ist, so musste Mann begreifen, das mit dem Mammutjagen ist vorbei. Beides sind keine leichten Prozesse gewesen und unterschiedliche Einflüsse haben dazu beigetragen. Es haben nicht die Frauen die Welt verändert und nicht die Männer den Fortschritt aufgehalten. Es haben die Menschen gelernt, anders miteinander umzugehen.

Und sollten Frauen in den Vordergrund gehievt werden wollen, so nicht wir. Wir bekommen nicht mal mehr nasse Hände beim Bodenwischen und bedienen Knöpfe von Maschinen, die vom Waschen bis Kaffeekochen alles können. Wir haben längst in allem das letzte Wort.

Denken wir mal kurz daran: Neben den Suffragetten sind weltweit viele Frauen aufgestanden und haben berechtigte Ansprüche, Beteiligungen, Anteile, angemeldet. In den USA ist meines Wissens z.B. im Zuge des Kampfes gegen die Sklaverei einigen Frauen aufgefallen, es kann nicht nur um die Freiheit der Männer, sondern auch um unsere gehen. Hier finden wir Vorreiterinnen, Kämpferinnen. Da war Kampf auch noch notwendig. Da ging es auch um Leben und Tod- bei den Kämpfen. Da schützte noch kein Gesetz. Im Gegenteil.

Zeitsprung.

Mit der Arbeitslosigkeit ist dem Mann das genetische Genick gebrochen worden. Seine Familie, seine Gemeinschaft darf er nicht mehr ernähren. Er hat damit die Federn abgenommen bekommen. Sie liegen an der Kasse der Gesellschaft, bei der ARGE. Der Mann trägt nur Abbilder seiner Federn. Manchmal. Wenn Frau es gestattet.

Zeitsprung.

Frauen haben vor vielen Jahren darum »gekämpft«, der Mann möge sich seinem Nachwuchs mehr widmen. Kinderwagenschiebende Männer wurden von Frauen gefeiert und von Männern verlacht. Später sind die Männer mit in den Kreisssaal gezerrt worden. Es gibt inzwischen Vaterjahr und allerhand alleinerziehende Väter.

Schwuppdiwupp ist genau das inzwischen zur Waffe geworden. Damit erlegen Frauen keine Mammuts, sondern sie zeigen Männern, wie deren sowieso nur noch angeklebten Federn schmerzhaft gestutzt werden.
Und der Vater, der alles tut, um sein Kind wenigstens zu sehen, muss sich in Acht nehmen, nicht noch als Storker verurteilt zu werden. Alleine die hingehauchte Bemerkung der Frau, es könne sein, er habe das Kind angefasst- reicht aus- um nicht nur die Federn raus-, sondern die Haut auch noch abzuziehen. Und Frauen wissen das sehr genau und gut. Männer auch. Deshalb zerreissen sie artig unaufgefordert auch noch ihre Pfauenfedernbilder.

Ich fürchte, es wird nicht erkannt, -wann- die Grundlage für Kampf um Rechte einfach die Basis verliert. Ist unterhalten über Bedürfnisse nicht zeitgemäß?

Das ewige: »Frauen und Kinder zuerst« sollte überdacht werden.
Alleinerziehende Mutter ist zur gesellschaftlichen Formel geworden. Frauen und Kinder kranken daran.

Wie viele Mütter sind alleinerziehend und wie viele wären es wirklich- liessen Mütter endlich den Vätern das Vatersein.

Das ganze gendertechnische Gehabe mal in die Waagschale des Lebens zu legen und NICHT unter dem Gesichtspunkt betrachten, ob Frau wirklich Siegerin ist. Eher hinschauen, was tut uns gut?

Wer übernimmt die Verantwortung für ganze Generationen »vaterloser« Kinder, denen mittels Manipulation nicht mal mehr das Rechtsempfinden ihrer Väter bewusst werden kann.

Ich denke, Frauen sollten vorher genauer hinschauen, wie sie nachher leben und nicht vorher den angeln, den sie sich nachher zurechtbiegen wollen.

Ich bin ein Hahn,  ich bin ein Hahn,  ich bin ein Hahn,  ich bin ein Hahn,  ich bin ein Hahn,  ich bin ein Hahn,  ich bin ein Hahn,  ich bin ein Hahn,

Ich bin ein Hahn, ich bin ein Hahn, ich bin ein Hahn, ich bin ein Hahn, ich bin ein Hahn, ich bin ein Hahn, ich bin ein Hahn, ich bin ein Hahn,

Manchmal kommt es mir vor, Frauen wollen solche Einheitskerle wie die aktuellen Schauspieler und Sänger, die sowieso alle wollen. (Ich werde nie verstehen, wieso) Und weil -die- -sie- nicht wollen nehmen sie den, dem sie dann ewig vorwerfen, nicht so zu sein, wie diese Einheitskerle.

Hey Schwestern, es sind die Pfauenfedern der Einheitskerle auf die Ihr fliegt.

Nach vielen Lebensjahren, die ich nicht nur mit einem Mann verbracht habe, ist mir der Mann wesentlich lieber, der seine genetischen Pfauenfedern nicht stutzt und schon gar nicht stutzen lässt. So zu sein, wie eine Frau den Mann macht, ist für den Mann nicht spassig und für sie auch nicht.

Auf der Suche nach Vervollkommnung dürfen, sollen, müssen beide bunt und klug sein. Jedenfalls ist das die Erkenntnis meines Lebens.

(ACR)

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Eine Antwort auf Von Mammutjagd bis Pfauenfeder …

  1. ursula weber sagt:

    Liebe Charlotte, Du hast es schon wieder auf den Punkt gebracht. So ist der Mensch, wenn er einmal eine Richtung eingeschlagen hat, die geht er blind so weiter ohne nachzudenken, und ist nur sehr schwer von der einen abzubringen. Er liebt das Extreme. Für viele existiert die Mitte oft gar nicht. Liebe Grüße

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