Manchmal setzt sich der Morgen an mein Bett während die Nacht noch Morgentoilette macht

mein Sommer

mein Sommer

Heute – drei Uhr, munter, wach, neu-gierig, rumliegen ist Zeitverschwendung, aufgestanden, traumhafter Morgen, Wellenrauschen,

Wellenrauschens Rauschen lauschen.

Inzwischen an Sommerschreibtisch umgezogen.

… durchregnete Nacht, wunderbar abgekühlt, heisser Kaffee, Morgenlektüre, noch abgelenkt von der Aussicht, bin immer wieder neu eingefangen von ihr … die Fischer sind draussen, Angler auch, und Segler …

charlottejahreszeit

Entschluss nun unumkehrbar:

Beginne meinen grossen Roman ganz neu, neues Manuskript schon 10 Seiten *** lache,

habe mich entwickelt, Sicht auf die Dinge ändern sich drastisch,

was ich sagen muss, braucht eine andere Stimme. Sonst verbrenne ich.

Klarer noch
und
unangesteckt von „Marktlageberichten“.

Habe nun beinahe 7 Jahre geübt, erlaube ich mir jetzt nur noch mich … alles.

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der schöne schlanke Hals sei besonders beachtet

Bin ein Dinosaurier, übriggeblieben, unbelehrbar, keinen Sinn für vorgegebene Trends und Moden, will nicht verenglischen – während ich in deutscher Sprache Worte suche, die klar und scharf wie Glas in der Sonne auch im Bruch noch spiegeln und schneiden und unbedingt auch schön sind- trotzdem oder gerade deshalb.

Manchmal: Will ich einfach nur sein können, weg von der Welt. Sehnsucht nach Schweigekloster, nur Feder und Papier.
Übergrosser Einfluss von all dem -im Wimpernschlagtakt- in mich Dringende, jede Neuigkeit nur so tief bis die nächste auftrifft, nichts hat wirklich Zeit sich in mir Platz zu suchen, durchdacht geworden Farbe bekommt – meine- von mir. Lese mich durch endlose Links immer tiefer in Themen, die mich nicht betreffen, mich nichts angehen, mich nicht mal berühren.

Letztendlich merke ich, es ändert mich nicht, weil ich nicht anders sein will. Wir Menschen sind keine Zufälle, die sich im Schwebezustand aller Teilchen dem anpassen sollen, was sich gerade ergibt. Ich glaube, wir Menschen sollten nicht versuchen, keuchenden Atems sein zu wollen wie alle sein wollen, weil sie glauben- alle sollen und wollen so sein. Täusche ich mich oder sehen sich viele inzwischen sogar ähnlich? Nasen, Ohren, Busen, Pobacken, Bäuche, alles inzwischen bestellbar, zuschneidbar … Gedankendenken auch?

Was ich bin, bin ich absichtlich.
Bin kein Zufall.
In meinem Leben bin ich die einzige Bastion bedingungsloser Loyalität, die allein von mir abhängt.

Ab heute nur noch täglich maximal eine Stunde Internetgehabe.
Gebe mir eine Woche, mich auf die Wesentlichkeiten zu konditionieren.
Habe Lieblingsblogs. Die lese ich weiterhin.
Habe Lieblingskontakte. Die pflege ich weiterhin.

Bekomme wunderbaren Sommerbesuch:

Ende des Monats die Freude des Jahres, ein besonderes Geschenk, fast wie von Gott geschickt.

Juni, mein Sohn, das Geschenk meines Lebens, zwei Wochen ganz Mutter, ich weine jetzt schon vor Freude darauf.

Ein paar Besuche noch, nur ganz besondere, ansonsten … ganz alleine meine Zeit, meine Welt.

ich darf so stringend sein. Lachend schiebe ich alles auf Altersstarrsinn.

Einmal wöchentlich „Was ungesagt bliebe“

und

  zweimal wöchentlich hier bloggen.

Facebook und auch dieses facebook muss in die eine Internetstunde passen.

Werde aber zwischendurch hier twittern.

Will weiterhin fotografieren, mehr sogar noch als bisher.

Eine Idee macht sich immer breiter … bin gespannt.

… schicke Grüsse um die Welt –
an alle Alle

und und und und

mit längerem Zwischenaufenthalt- diesmal Agadir 😉
Liebe meines Lebens – Mann meines Herzens – das ist so ein Morgen, der nach Liebesdingenworten schreit- schau in die Wolken- da steht´s geschrieben und an einer Hand abzählbare Tage noch und ich sag`s Dir persönlich-

Lachensehnsucht – Du weisst schon …

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Eine Antwort auf Manchmal setzt sich der Morgen an mein Bett während die Nacht noch Morgentoilette macht

  1. ursula weber sagt:

    Ich danke Dir, liebe Charlotte, für diese Zeilen! Sie haben mich an meine eigenen Gedanken und mein Vorhaben erinnert. Eins bleibt aber beständig: „Dich“ zu lesen.
    Liebe Grüße

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